Postdigital Theory with Sarah Hayes and Petar Jandrić

Ein Beitrag von Julie Lüpkes

On 22 October 2020, the Leibniz ScienceCampus – Postdigital Participation – Braunschweig launched its monthly “Postdigital Lunch” with two leading thinkers on postdigital theory, Sarah Hayes (University of Wolverhampton, UK) and Petar Jandrić (Zagreb University of Applied Sciences, Croatia), in conversation with Felicitas Macgilchrist from the Campus. The two interdisciplinary researchers and editors of the Journal Postdigital Science and Education shared their view on the concept of the postdigital, reflecting on some of their previous publications and current projects.

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Education, Sustainability, and Digitalization – Can we stay with the difficult knowledge?

Ein Beitrag von Felicitas Macgilchrist

Only with both digital and sustainability skills can schools use new technologies as tools to shape a sustainable future and push digitalization itself in the direction of a sustainable society.

These words are from the flyer for a European roundtable on school education at the interface of digital transformation and sustainability, at which I was honoured to give a short input to get the conversation rolling. I agree with the impetus of the Leuphana University event to think digitality and sustainability together, but also I see some major problems lurking in this sentence.

The goal of the roundtable was to bring together two communities which are both incredibly dynamic, but which rarely come together at one table. On the surface, many similarities exist between those working on digital education and those working on education for sustainable development. In this slightly edited version of the input I gave, I list six. But there are also very good reasons that these two communities rarely work together. Looking below the surface, some significant ethical-economic-ecological-political differences exist between these two communities. I’ll discuss three. Since, I didn’t want to end with a conflict, I also suggest a couple of ways to possibly come together fruitfully in the future. These are flagged by the terms ‚difficult knowledge‘ and ‚postdigital‘.

#difficultknowlede #digitaltransformation #dissensus #edtech #ESD #postdigital #sustainability

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Voll Retro? Digitale Bildungsmedien von vor-vor-gestern

Ein Beitrag von Maret Nieländer

Homeschooling im Umfang wie jetzt zu COVID-19-Zeiten gab es noch nie. Ohne Vorläufer ist es allerdings nicht. Auch früher lernten Kinder und Jugendliche an unterschiedlichen Orten – der größte Unterschied von damals zu heute ist wohl der Zugang zu Lehrmaterialien. Noch vor hundert Jahren stand Schüler*innen oft nur ein einziges Schulbuch als Wissensquelle zur Verfügung. Heute gibt es eine schier unendliche Vielzahl von Medien. Selbst ein großer Teil der historischen Schulbücher wurde retrodigitalisiert und ist nun online frei zugänglich. Die Bildungsmedien von vor-vor-gestern laden ein zum Eintauchen in die Vergangenheit und zur Reflexion über das, was man zu lernen hat(te).

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Vom Gefühl nutzlos zu sein…

… und dem Gefühl wieder gebraucht zu werden.

Ein Beitrag von Julie Lüpkes

Ich weiß noch genau, wie ich mich nach den ersten zwei Wochen Lockdown gefühlt habe: leer, einsam und vor allem irgendwie nutzlos. Während draußen nur noch die „Systemrelevanten“ beschäftigt waren, konnte ich nur drinnen sitzen und auf mein nächstes Onlineseminar warten. Meine Hobbies und Ehrenämter waren wegen Corona erstmal auf Eis gelegt. Im März wurde ich dann von einer Freundin auf die Initiative „Corona School“ aufmerksam gemacht, die gerade noch in den Kinderschuhen steckte. Ich beschloss sofort, mich als Freiwillige zu melden.

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Beyond homeschooling – Freizeitgestaltung bei Kindern und Jugendlichen während der Corona-Krise

Ein Beitrag von Katharina Poltze

Auch wenn die Schulen in Deutschland langsam wieder öffnen und viele Kinder und Jugendliche wenigstens einige Tage in der Woche in die Schule gehen können, sind wir noch weit davon entfernt, dass Schule und ‚zusammen lernen‘ wieder ‚wie gewohnt‘ laufen. Vielmehr ist der schulische Alltag von Regeln und Pflichten, Geboten und Verboten bestimmt, von Maskenpflicht und Abstandsregeln, markierten Wegen und gestaffelten Pausenzeiten.

Und auch der außerschulische Alltag von Kindern und Jugendlichen in Deutschland ist derzeit immer noch von Einschränkungen bestimmt, von social distancing und der Reduktion sozialer Kontakte, vom (digitalen) Lernen zuhause und (ungewohnter) familiärer Nähe. Das hat die Lebenswelten aller Kinder und Jugendlichen in den letzten Monaten stark verändert.

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Selbst Erklärvideos erstellen. Open source Alternativen

Ein Beitrag von Andreas Goebel

Wir in The Basement lernen gerade sehr viel von aktiven Lehrenden. Andreas Goebel, Lehrer am Otto-Hahn-Gymnasium in Göttingen, hat mit uns einige Vorschläge geteilt, die er für seine Kolleg*innen geschrieben hat. Neben den technischen Tipps zu wie man selbst Erklärvideos erstellen kann–mit einem Schwerpunkt auf kostenlose, open source Software–bietet vor allem die entspannte, DIY Haltung, die er empfiehlt, Lehrenden eine große Unterstützung. Die passt auch gut zu Aussagen von Eltern, die es begrüßen, wenn Lehrende selber Videos erstellen, die auf ihre Kinder zugeschnitten sind, selbst wenn diese Videos nicht so „professionell“ und „glatt“ herkommen wie die von bekannten YouTuber*innen oder Fernsehstars. Hier seine Vorschläge:

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TikTok – Erfahrungsbericht und Ideen

Ein Beitrag von Janina Becker

Gerade in den letzten Wochen ist uns allen vermehrt der Nutzen von Sozialen Netzwerken aufgefallen. Das Social Distancing verlangt alternative Kommunikationswege: Treffen mit der Clique finden über Skype statt, Nachbarschaftshilfen organisieren sich über Facebook-Gruppen, Lehrkräfte tauschen sich über die neuen Herausforderungen über twitter aus (#twlz). Jugendliche nutzen ihre Kanäle.

Es gibt eine unzählige Vielzahl an Social Media Kanälen. Als Medienpädagogin versuche ich irgendwie up-to-date zu bleiben und bin sehr stolz auf mich! Ich weiß, dass Facebook relativ out ist, Twitter vor allem von Erwachsenen genutzt wird und das Instagram eigentlich Insta heißt, wie ich dort Stories erstelle und Likes auf Reactions vergebe. Doch ich bin der Zeit wieder einmal hinterher:

Noch angesagter scheint bei Jugendlichen zur Zeit TikTok zu sein.

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