Vom Gefühl nutzlos zu sein…

… und dem Gefühl wieder gebraucht zu werden.

Ein Beitrag von Julie Lüpkes

Ich weiß noch genau, wie ich mich nach den ersten zwei Wochen Lockdown gefühlt habe: leer, einsam und vor allem irgendwie nutzlos. Während draußen nur noch die „Systemrelevanten“ beschäftigt waren, konnte ich nur drinnen sitzen und auf mein nächstes Onlineseminar warten. Meine Hobbies und Ehrenämter waren wegen Corona erstmal auf Eis gelegt. Im März wurde ich dann von einer Freundin auf die Initiative „Corona School“ aufmerksam gemacht, die gerade noch in den Kinderschuhen steckte. Ich beschloss sofort, mich als Freiwillige zu melden.

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Beyond homeschooling – Freizeitgestaltung bei Kindern und Jugendlichen während der Corona-Krise

Ein Beitrag von Katharina Poltze

Auch wenn die Schulen in Deutschland langsam wieder öffnen und viele Kinder und Jugendliche wenigstens einige Tage in der Woche in die Schule gehen können, sind wir noch weit davon entfernt, dass Schule und ‚zusammen lernen‘ wieder ‚wie gewohnt‘ laufen. Vielmehr ist der schulische Alltag von Regeln und Pflichten, Geboten und Verboten bestimmt, von Maskenpflicht und Abstandsregeln, markierten Wegen und gestaffelten Pausenzeiten.

Und auch der außerschulische Alltag von Kindern und Jugendlichen in Deutschland ist derzeit immer noch von Einschränkungen bestimmt, von social distancing und der Reduktion sozialer Kontakte, vom (digitalen) Lernen zuhause und (ungewohnter) familiärer Nähe. Das hat die Lebenswelten aller Kinder und Jugendlichen in den letzten Monaten stark verändert.

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Selbst Erklärvideos erstellen. Open source Alternativen

Andreas Goebel

Wir in The Basement lernen gerade sehr viel von aktiven Lehrenden. Andreas Goebel, Lehrer am Otto-Hahn-Gymnasium in Göttingen, hat mit uns einige Vorschläge geteilt, die er für seine Kolleg*innen geschrieben hat. Neben den technischen Tipps zu wie man selbst Erklärvideos erstellen kann–mit einem Schwerpunkt auf kostenlose, open source Software–bietet vor allem die entspannte, DIY Haltung, die er empfiehlt, Lehrenden eine große Unterstützung. Die passt auch gut zu Aussagen von Eltern, die es begrüßen, wenn Lehrende selber Videos erstellen, die auf ihre Kinder zugeschnitten sind, selbst wenn diese Videos nicht so „professionell“ und „glatt“ herkommen wie die von bekannten YouTuber*innen oder Fernsehstars. Hier seine Vorschläge:

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TikTok – Erfahrungsbericht und Ideen

Janina Becker

Gerade in den letzten Wochen ist uns allen vermehrt der Nutzen von Sozialen Netzwerken aufgefallen. Das Social Distancing verlangt alternative Kommunikationswege: Treffen mit der Clique finden über Skype statt, Nachbarschaftshilfen organisieren sich über Facebook-Gruppen, Lehrkräfte tauschen sich über die neuen Herausforderungen über twitter aus (#twlz). Jugendliche nutzen ihre Kanäle.

Es gibt eine unzählige Vielzahl an Social Media Kanälen. Als Medienpädagogin versuche ich irgendwie up-to-date zu bleiben und bin sehr stolz auf mich! Ich weiß, dass Facebook relativ out ist, Twitter vor allem von Erwachsenen genutzt wird und das Instagram eigentlich Insta heißt, wie ich dort Stories erstelle und Likes auf Reactions vergebe. Doch ich bin der Zeit wieder einmal hinterher:

Noch angesagter scheint bei Jugendlichen zur Zeit TikTok zu sein.

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Self-Care für Lehrende

Für viele Lehrende bedeutet die Schulschließung mehr als nur eine technische Umstellung. Neben den Fragen nach technischen Umsetzbarkeiten rücken Fragen nach den Geschichten und individuellen Umgebungen und Umgangsweisen mit dieser Krise in den Hintergrund.

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Schulschließungen: Wie gehen Schulen mit Ungleichheit um?

Dieser Beitrag wurde von Katharina Poltze und Felicitas Macgilchrist gemeinsam geschrieben.

Wenn die Bildungschancen so ungleich verteilt sind, wie sie es in Deutschland sind, wird sich das, befürchten viele Beobachter*innen, während der Covid-19/Corona-Pandemie noch verstärken. Wie können Eltern die schulische Bildung ihrer Kinder auch in diesen krisenhaften Zeiten unterstützen und die Erwartungen von Schulen und Lehrkräften erfüllen? Wie können Lehrkräfte die Eltern dabei unterstützen? Wie kann die Bildungspolitik die Eltern entlasten?

Beobachten wir die aktuelle Diskussion und Praktiken, bilden sich derzeit drei Gruppierungen.

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Synchron oder asynchron lernen?

Durch die Schul- und Kitaschließungen verändern sich Tagesabläufe immens. Familien müssen ihren Alltag auf die neue Situation umstellen. Durch den Umstieg auf Online-Lehre stellt sich neben vielen anderen auch die Frage nach Zeitmanagement – für Lehrende genauso wie für Lernende.

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COVID-19: Partizipation, Gemeinschaft, Crowdsourcing

Um dem Corona-Virus Einhalt zu gebieten, müssen wir alle unseren Beitrag leisten und uns voneinander fernhalten. „Social Distancing“ ist der englische Begriff für den Abstand, den wir in dieser Krise voneinander halten sollen, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verringern.

Doch so sehr uns das Virus auch auseinander zu treiben scheint, so bringt es die Menschen auch zusammen. Immermehr Nachbarschaftshilfen, Krisen-Hotlines, Solidargemeinschaften bilden sich. Auch Der Spiegel berichtet am 19.03.2020 über die solidarische Hilfe untereinander in Zeiten der Krise.

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